28.06.2010
Laszlo Bodnar zur Wiener Austria?
Nach dem großen Tauziehen um Youngstar Fabian Koch, welches die Austria wohl verloren hat, sucht sich der Tabellen-Zweite der abgelaufenen Saison nach Alternativen für die rechte Abwehrseite um. Eine wäre der ungarische Ex-Salzburger Laszlo Bodnar, welcher Gerüchten zufolge bei der Austria ein Thema ist.
Kommt er oder kommt er nicht? Wie lange dauert das denn noch? Die beiden größten Transferfragen im Lager der Austria-Fans und wohl auch der Verantwortlichen. Gemeint ist Innsbrucks Talent Fabian Koch, um welchen die "Veilchen" ihre Fühler stark ausstrecken.
Zuletzt sah es allerdings eher nach "er kommt nicht" aus. Fabian Koch war sich mit der Wiener Austria einig, jedoch diese nicht mit seinem Klub Wacker Innsbruck, wo er einen laufenden Vertrag bis Sommer 2012 hat. Die Tiroler verlangen für den 21-Jährigen, der auch auf R***d's Wunschliste weit oben stand bzw. noch immer steht, rund 700.000 €, welche aber keines der beiden Wiener Teams zahlen muss.
Neuen Wunschkandidaten in Ungarn gefunden
Nach dem Wechsel zu Sturm Graz von Joachim Standfest braucht die Wiener Austria einen neuen rechten Abwehrspieler - man gibt sich nicht zufrieden mit den Alternativen Petr Vorisek oder Florian Klein. Und auf der Suche nach diesem stößt man des öfteren auf einen bestimmten ungarischen 46-fachen Nationalteamspieler: 31 Jahre alt, spielt derzeit in der höchsten ungarischen Liga bei Meister und CL-Teilnehmer Debrecen, laufte fast vier Saison auf der rechten Außenbahn in Salzburg, ist beidfüßig und hat einen Marktwert von ca. 1,5 Millionen Euro.
Die Rede ist von niemand anderem als Laszlo Bodnar.
Man spricht davon, dass die Wiener Austria für den zweifachen österreichischen Meister ein Angebot abgegeben hat und demnächst Verhandlungen aufnehmen möchte.
Doch eine Frage bleibt offen: Wer zahlt ihn?
Austria-Fans können in diesen Tagen davon ein Lied singen, schließlich kommt Fabian Koch aus finanziellen Gründen wahrscheinlich nicht an den Verteilerkreis in Wien-Favoriten.
Der Ungar ist, nachdem sein Vertrag diesen Sommer ausläuft, ablösefrei, kostet aber nichts desto trotz viel, schließlich würde er bei den Violetten aus Wien einer der Topverdiener sein.
Eine Möglichkeit wäre ein Einzelsponsor wie derzeit für Roland Linz, andererseits sollte die Wiener Austria nach den Abgängen von den Topverdienern Bak und Diabang sowie den ebenfalls viel verdienenten Standfest und Okotie noch etwas Freiraum für ein weiteres Gehalt haben, so die Annahme von manchen Fans.
Doch vorerst heißt es für die Austria-Familie erneut: Warten und Hoffen.
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