Unser Horrstadion - Suche nach einer Heimstätte, Etablierung in Favoriten
Es bleibt jedoch festzuhalten, dass insbesondere in den sportlich erfolgreichsten Zeiten das Praterstadion auf Grund des erhöhten Zuschauerzuspruchs regelmäßig herangezogen wurde, in schweren Jahren wie etwa 1958/59 kam es allerdings dort nur zu zwei Auftritten. 1967 kam es aber zu einem Wandel in der Stadionpolitik der Austria, ein fixes Heimstadion sollte gefunden werden. Bei dieser Suche, die 15 Jahre dauern sollte, wurden insgesamt sieben verschiedene Stadien „getestet“. Zunächst spielten die Veilchen 1967/68 in Schönnbrunn, die beiden anschließenden Jahre im Praterstadion. 1970/71 war das Bundesstadion Südstadt an der Reihe, 1971/72 hieß es aber wieder Praterstadion, ehe man in den letzten Spielen der Saison auf den Sport-Club-Platz wechselte, wo man auch die Spielzeit 1972/73 zubrachte. 1973 wechselte der Klub in das seit Jahrzehnten nicht mehr für Erstligaspiele benutzte Stadion Ceské srdce, wo früher der SK Slovan Wien seine Spiele ausgetragen hatte. Ermöglicht wurde dies durch WFV-Präsident Franz Horr, nach dem es nach dessen Tod 1974 benannt wurde. 1975 bis 1977 wurde allerdings wiederum der Sport-Club-Platz erste Wahl, im Anschluss daran wurden die Veilchen gemeinsam mit Rapid Mieter im neuen Weststadion. Dieses konnte allerdings nicht den erhofften Anforderungen gerecht werden, nachdem es mehrere Monate auf Grund schwerer Baumängel gesperrt werden musste, folgte wieder die Rückkehr ins Franz-Horr-Stadion. Spätestens 1978 durch die sportlichen Erfolge bedingt, war das Praterstadion bis 1981 wieder Hauptaustragungsort Nummer Eins. Die Saison 1981/82 wurde gänzlich auf der Hohen Warte gespielt – Stadion Nummer Sieben seit 1967.
Im Jahr 1982 wurde mittlerweile im Franz-Horr-Station mit der Nordtribüne eine zweite überdachte Sitzplatztribüne fertiggestellt, zudem nahm die damals stärkste Flutlichtanlage Österreichs ihren Betrieb auf. Damit war das Stadion für internationale Spiele zugelassen, und der FK Austria entschloss sich, nun endgültig hier seine Heimspiele auszutragen, während die Geschäftsstelle im Praterstadion verlieb. Dieses wurde auch weiterhin für bedeutende Meisterschaftsspiele und Europacupmatches auf Grund des hohen Fassungsvermögens genutzt, während es gesperrt wurde und in weiterer Folge jahrelang in Sanierung war, wurde aber auch wieder das Weststadion, mittlerweile Gerhard-Hanappi-Stadion, genutzt. Im für das Gros der Meisterschaftsspiele genutzten Franz-Horr-Stadion wurde indes mit der Westtribüne 1986 eine überdachte Stehplatztribüne errichtet. Die historische Südtribüne aus dem Jahr 1925 wich 1999 einem modernen Neubau, der den Namen „Matthias Sindelar-Tribüne“ erhielt. In diesem Zusammenhang wurde auch die Geschäftsstelle aus dem Praterstadion verlegt und ein Pachtvertrag mit der Stadt Wien auf 40 Jahre geschlossen. 2008 erfolgte der Bau einer neuen Ostribüne mit zwei Rängen sowie ein Umbau der Westtribüne und der Nordtribüne für rund neun Millionen Euro.
Ein weiterer Ausbau der Nordtribüne ist angedacht sollten die Zuschauerzahlen noch weiter steigen. Es kursieren Gerüchte wonach 2014 das Horr wieder zur Baustelle wird um die Nord aufzustocken.
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